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Der Smoker:

Wenn dir der Gasgrill, der Holzkohlegrill oder der heimische Herd zu langweilig geworden ist. Dann ist ein richtiger Smoker das ultimative Grillgerät für Dich.

Aber Achtung! Suchtgefahr! Und wir übernehmen keine Garantie für eventuell entstehende Beziehungskonflikte. Denn mit der Anschaffung eines Smokers wirst Du viele Tage und Nächte im Garten verbringen. Viele Kilogramm Holz und Briketts verfeuern. Und auch den ein oder anderen Rückschlag erleiden. Aber die Qualen werden sich lohnen: denn wer sein erstes Pulled Pork aus dem eigenen Smoker geholt und genossen hat, der wird seiner Lok für immer verfallen.

Smoker sind seit einigen Jahren ein immer beliebter werdendes Grillgerät und werden häufig auch Lok genannt. Sie werden vor allen Dingen für sogenannte „Low & Slow“-Jobs eingesetzt. Ursprünglich kommen die Loks aus den USA. Der Name ist nicht sonderlich verwunderlich ist, denn die meisten Smoker sehen wie eine kleine Dampflokomotive aus. Garraum und Brennkammer sind nebeneinander angeordnet und nur durch ein Loch und ein Feuerleitblech verbunden. Am anderen Ende befindet sich ein Schornstein oder auch eine weitere Räucherkammer.

Ein Smoker wird mit einem klassischen Buchenholzfeuer betrieben. Dadurch ist das Fleisch in der Garkammer permanent von einem leichten Buchenholzrauch umgeben. Dieser Rauch sorgt für den typischen Geschmack und den Smoke-Ring – ein rosa bis roter Ring rund um das Fleisch. Das meist gelochte Wärmeleitblech im Garraum sorgt dafür, dass sich die Hitze gleichmäßig verteilt.

Als andere Variante der Befeuerung hat sich ein Glutbett aus Briketts in der Sidefirebox (SFB) etabliert. Darauf legt man dann für den guten Rauchgeschmack einfach ein paar kleine Holzscheite oder auch Wood-Chunks aus der bevorzugten Holzsorte.

Das wichtigste bei einem Smoker ist eine möglichst konstante Temperatur über eine lange Zeit. Dies erreicht man natürlich dadurch, dass man immer schön auf das Feuer achtet. Wichtig ist jedoch auch eine gute Wärmespeicherkapazität des Smokers an sich. Und die hängt insbesondere von der Materialstärke ab. Wir empfehlen auf jeden Fall Smoker mit einer Materialstärke von mindestens 5mm – besser 6,3mm. Dann habt Ihr aber ein Grillgerät für die Ewigkeit.

Wenn Ihr mal 16“, 20“ oder 24“ Smoker lest, dann bezieht sich das Maß auf den Durchmesser der Garkammer. Für den Otto-Normal-Griller reicht meist der kleine 16“-Smoker aus. Für die eigene Fußballmannschaft oder die Familie kann man dann aber gerne auch auf die nächstgrößeren Modelle zurück greifen.

Eine Besonderheit sind die sogenannten Reverse-Flow-Smoker. Diese sind so konstruiert, dass der Rauch und die Wärme erst einmal unter dem Smoker hindurch laufen und auf der gegenüberliegenden Seite der SFB in den Garraum strömen. So wird die Temperatur im Smoker noch gleichmäßiger.

Für einen Smoker gibt es meist nicht so viel Zubehör, aber ein paar Dinge sind schon ganz praktisch. Zum Beispiel ein Deckelhalter für die SFB oder, wenn man nur mal kurz angrillen möchte, kann man dies auch direkt in der SFB tun. Dann sollte man dort aber einen Grillrost hineinlegen können.

Habt Ihr jetzt Lust auf einen richtigen Smoker bekommen. Dann hier nochmal unsere Smoker-Checkliste:

  • Für wie viele Leute willst Du smoken?
  • Welchen Smoker-Durchmesser brauchst Du?
  • Hat der Smoker eine gute Materialstärke (min. 5mm)
  • Hast Du eine ausreichend große Grillfläche?
  • Achte auf ein Deckelthermometer!
  • Schau nach, welches Zubehör es für den Smoker gibt.
  • Hat der Smoker die von Dir gewünschten Ablageflächen und Erweiterungsmöglichkeiten?

Wir hoffen, mit unseren Tipps und Tricks findest Du den richtigen Smoker. Sollte ein Smoker nicht das richtige für Dich sein, dann schau‘ Dir doch unsere Tipps vom Holzkohlegrill und vom Gasgrill an!

BBQ24 Smoker Angebote

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